Die Bienen-AG

von Felix Broman

Den Bienen geht es gut!

Dank des wirklich kräftezehrenden Einsatzes der Praktikant_innen des Garten- und Landschaftsbaupraktikums (07. bis 18.06.2021), der das Praktikum unterstützenden Kollegen Maertens, Matthies und Güterbock sowie der Jungimker_innen (Schuljahr 2020_2021) hat sich die Bienenweide in ein blühendes grünes Kleinod unserer Schule verwandelt, das nicht nur die Bienen würdigen. Während der Verleihung der Abiturzeugnisse am 18. Juni, der vorbereitenden Elternabende für die neuen 5. Klassen am 17. Juni sowie der Verabschiedungsfeier zweier langjähriger Kolleg_innen und der nachträglichen In-Amt-Setzungsfeier des Schulleiters am 19. Juni wurde die „neue Bienenweide“ bereits mehrfach aktiv genossen.

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von Felix Broman

Honigverkauf und erste Bienen-AG mit den Jungimker*innen

Mittwoch, der 28.04.2021, war wieder ein großer Bienen-AG-Tag: Nach dem Verkauf unseres letzten Herder-Honigs von der Honigernte des Jahres 2020, trafen sich die Jungimker*innen das erste Mal nach langer Auszeit endlich wieder auf der Bienenweide. Während das Team von Fr. Brosell-Armitage und Herrn Güterbock die letzten Gläser des imkerlichen Goldes unserer Herder-Bienen verkauften, arbeiteten langjährige und ganz neue Jungimker*innen schon an den Bienen.

So wurden bei schönstem Sonnenschein und somit ausreichend warmen Temperaturen beide Völker geöffnet und die Gesundheit der Tiere aus ihrem Aussehen und Verhalten als „fit und gesund“ abgeleitet. Im Gelben Volk wurden sogar zwei Brutwaben aus der Zarge herausgezogen und betrachtet. Dabei konnten die Imkernden vollständig verdeckelte Arbeiterinnenbrut und ein paar Drohnenbrutzellen am Rand der Rähmchen erkennen. Nicht ganz überraschend hatten die Arbeiterinnen auch schon Spielnäpfchen und eine sehr schön geformte Weiselzelle (Königinnenbrutzelle) angelegt, um sich vielleicht eine neue Königin zu ziehen. Da die derzeit aktive Königin schon vergleichsweise alt ist, überraschte uns
diese Tatsache weniger.

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von Felix Broman

Erste Frühlingsgrüße von den Herder-Bienchen

Die Temperaturen erreichen an diesem sonnigen Mittwoch im April etwa 18°C und die Winterbienen des Gelben und des Grünen Volkes fliegen aus, um Pollen für ihre Brut zu sammeln. Sehr passend, dass gerade der Sauerkirschbaum auf der Bienenweide blüht, sodass die Tiere ausreichend Nektar und Pollen in der Nähe ihrer Beuten (Bienenstöcke) finden. Die Bienen, die es noch nicht bis zum Sauerkirschbaum schaffen, nutzen die noch näherstehenden Botanischen Krokusse, die extra ihres reichen Pollenangebotes wegen angepflanzt wurden.

Von drei Völkern, die wir eingewintert hatten, überlebten die beiden o.g. Völker, was uns sehr freut, denn v.a. das Grüne Volk steht in dieser für die Entwicklung der Bienenvölker so wichtigen Jahreszeit noch oft im Schatten. Daher ist es dort immer etwas kühler, als am Standort des Gelben Volkes „nebenan“. Dies beeinflusst natürlich die Stocktemperatur im Grünen Volk und damit auch die Aktivität der Bienen.

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Kontakt

Liebe Bienen- und Imker-Interessierte!

Ansprechpartnerinnen für die Bienen-AG sind Frau Claus und Frau Brosell-Armitage. Ihr könnt uns gern einfach persönlich ansprechen. Wenn ihr uns nicht kennt, so fragt einfach eure Klassenlehrer*innen, ob sie uns über euer Interesse an der AG informieren würden. Wir melden uns dann so rasch als möglich bei euch.

Wenn euch das alles zu lange dauert, so schickt uns einfach eine Mail unter: clausherder-gymnasium.eu. Noch einfacher ist es, wenn ihr dienstags ab 15.00 Uhr im Foyer des zweiten Stocks auf uns oder die anderen AG-Teilnehmer*innen wartet und gleich an der AG teilnehmt.

Wir freuen uns in jedem Falle auf eurer Interesse und euer Vorbeischauen!

Honigsüße Grüße von den Herder-Bienchen

Über uns

Wir sind eine kleine, nette Arbeitsgemeinschaft, die sich mit Bienen intensiv beschäftigt. In den zwei Jahren, die wir (drei Schüler aus der 7p) in der AG mitarbeiten, haben wir schon viel gelernt: Den Aufbau der Bienenstöcke, die Zusammensetzung des Bienenvolkes, die Bekämpfung von Schädlingen – insbesondere der Varroa-Milbe – sowie die einzelnen Schritte der Honigernte. Wir erlangten dieses Wissen fast nur praktisch durch die Arbeit an unseren zwei Bienenstöcken,

was riiiieeeeesen Spaß macht. So schleudern und füllen wir den Honig ab und zum Weihnachtsfest bereiten wir einen kleinen Stand mit Honig, selbst gedrehten und selbst gegossenen Wachskerzen vor.

Wir sind drei Schülerinnen und ein Schüler der 8p und nun schon seit vier Jahren am Herder- Gymnasium.
Durch unsere ehemalige Biologielehrerin und jetzige AG-Leiterin Fr. Claus sind wir zur Bienen- AG gekommen, da sie mit unserer Klasse den Film „More than honey“ im Kino geguckt hat. Daraufhin hat sie uns ihre Idee über eine Bienen-AG am Herder vorgestellt. Diese konnte ein halbes Jahr später (Anfang des Schuljahres 13/14) erstmals stattfinden, steckte jedoch noch in ihren Anfängen, sodass wir z. B. bei der Planung und Gestaltung des Bienenstandortes mithelfen konnten. Da wir schon von Anfang an dabei sind, haben wir bereits vieles über Honigbienen und das Imkern gelernt. Das praktische Arbeiten an und mit den Bienen, das Schleudern, Abfüllen und Probieren des Honigs sowie die Herstellung von Bienenwachskerzen macht uns besonders Spaß.

Meret Willhalm, Tatiana Kovalchuck und Annika Cibis (derzeit 8p)

Wir, das sind Johanna, Pirathayini, Theo, Leon und Sandra aus dem 1. Semester, sind noch nicht sehr lange Mitglieder der Bienen-AG. Aufmerksam wurden wir, als wir am Ende des letzten Schuljahres als Klasse dabei halfen, ein paar Steinplatten für das Bienenhäuschen auf unseren Sportplatz zu tragen. Von Neugierde gepackt, sprachen wir Frau Claus auf die Bienen an und erhielten spontan eine Einladung, doch mal bei der AG vorbeizuschauen. Das taten wir dann und waren so begeistert, dass wir seitdem immer wieder gern dabei sind. Die Waben öffnen und anschließend den Honig abschleudern und abfüllen, Gläser sortieren, das Bienenfest und den Stand auf der im Dezember stattfindenden Weihnachtsfeier organisieren und planen...das alles gehört zu den abwechslungsreichen und spannenden Aufgaben der Bienen-AG. Die übrig gebliebenen Honigreste dürfen auch gerne mal probiert werden, was immer wieder eine leckere Bestätigung für die schöne und sinnvolle Arbeit der Gruppe ist.

Leider ist es uns Vieren aufgrund von langen Unterrichtstagen und Klausuren nicht immer möglich, bei der Bienen-AG dabei zu sein. Trotzdem macht es uns sehr viel Spaß und wann immer wir uns Zeit frei schaufeln können schauen wir gerne vorbei.

Johanna, Pirathayini, Theo und Sandra (derzeit 1. Semester)

 

Obige Texte drücken genau das aus, was auch wir Erwachsenen im Umgang mit den Lebewesen erleben: Das ist zum einen die Liebe zu den Honigbienen, die als durchschnittlich 12 bis 22 mm große Insekten so unglaublich genau organisiert sind, viel(-fältige) Arbeit leisten und uns Menschen ganz nebenbei auf außerordentlich gesunde Weise unser Leben versüßen.

Zum anderen sind es die Schüler_innen, die uns immer wieder neu imponieren: Die Pflege der Honigbienen bedeutet die Übernahme von Verantwortung für 160.000 Haustiere (im Sommer). Dies leisten die Schüler_innen ganz selbst verständlich und allein, indem sie die für jede Jahreszeit notwendigen Arbeiten an den Bienenstöcken verrichten. Um dies jedoch tun zu können, müssen vorher viele Einzelheiten geplant und erledigt werden: So müssen im Winter die Rähmchen, die im Frühjahr für die dann größer werdenden Völker benötigt werden, gereinigt, repariert oder gar erneuert werden. Dazu müssen z. B. Mittelwände in die Holzrähmchen eingelötet oder auch die Drähte gekürzt werden.

Weiterhin müssen auch die Zargen gereinigt, repariert oder gar mit Holzschutzlasur neu gestrichen werden.

Bei all diesen Arbeiten erleben wir die Schüler_innen immer mit sehr viel Freude, Tatendrang und unglaublicher Selbstständigkeit, was uns enorm imponiert. Sogar bei eher unliebsamen Arbeitsschritten, wie der Bestandsaufnahme unseres gesamten Material- bzw. Gerätebestandes, der Erstellung von Einkaufslisten, der Antragstellung zur finanziellen Unterstützung für die Anschaffung der Materialien bzw. Geräte, sind die Schüler_innen auch um 16.00 oder um 17.00 Uhr noch voll bei den Bienen!

Die ungeahnte Kreativität der AG-Teilnehmer_innen ist zwischenzeitlich sogar schon die Voraussetzung für die Vorbereitungen zu festlichen Veranstaltungen: Ob dies das „Einweihungsfestchen“ vom 1. Oktober 2014 oder der Weihnachtsmarktstand im letzten Dezember 2013 war, ohne die Tipps (z. B. die Bänke aus der Turnhalle als Sitzmöglichkeiten zu nutzen) und Tricks (Bienenwachsfiguren als Weihnachtsbaumanhänger) der Schüler_innen, wären wir oft ein wenig einseitig ausgerichtet.

Jan, Alec, Felix, Meret, Tatiana, Annika, Johanna, Pirathayini, Theo und Sandra haben sich von Beginn an mit so viel Engagement, Selbstverständlichkeit, Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit in die AG eingebracht, dass sie die offene, faire, mit vielem Lachen aber auch mit Nachlesen, Nachdenken und weniger gern zu erledigenden Tätigkeiten verbundene AG-Arbeitsatmosphäre selbst formten. Somit ist eine Bienen-AG entstanden, die sich nicht nur der Pflege von Honigbienen, sondern auch der Aus- und Weiterbildung von Jungimker_innen, die zur Teamarbeit über verschiedene Altersstufen hinweg fähig sind, verschrieben hat.

So ist es für uns, Fr. Brosell-Armitage, Fr. Floss, Fr. Dr. Philipp und Fr. Claus eine große Freude, eine derartige AG in unserer Schule begleiten und all die vielen Talente bei den AG-Teilnehmer_innen fordern und fördern zu können.
Und wenn jung oder älter mal nicht so gut drauf sind, dann gibt’s eben was Süßes UND somit was Gesundes!

Fr. Brosell-Armitage und Fr. Claus