Vorstellung des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften

von Thomas Grell

Gesellschaftswissenschaften am Logo des Herder-Gymnasiums

Klassenstufe 5-6: Gesellschaftswissenschaften

Im Fach Gesellschaftswissenschaften beschäftigen sich die SchülerInnen mit ausgewählten Inhalten aus Geografie, Geschichte und Politik. Damit bereitet das Fach perspektivisch auf die anschließenden Fächer Geografie, Geschichte, Politische Bildung und Ethik vor, die ab der 7. Klasse unterrichtet werden. Seit diesem Schuljahr wird Gewi auch als Wahlpflichtfach in Klasse 9 angeboten.

Klassenstufe 7-9

Geografie Geschichte
Ziel ist es, an verschiedenen Raumbeispielen die Erde als Lebensgrundlage
des Menschen in ihrer Einzigartigkeit, Vielfalt und Verletzlichkeit
zu begreifen und verantwortungsbewusst mit ihr umzugehen. Neben
Fachwissen sind der Erwerb von Arbeitstechniken sowie kooperatives
Lernen wesentliche Bestandteile des Unterrichts.
Ziel ist es, durch die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ein
differenziertes Bewusstsein für Geschichte zu entwickeln und somit
Maßstäbe für das eigene Handeln sowie Wertvorstellungen für das
gesellschaftliche Zusammenleben in der Gegenwart zu entwickeln.
Politische Bildung Ethik
Ziel ist es, die SchülerInnen politisch handlungsfähig zu machen. Sie
sollen lernen, sich zu Themen des Gemeinwesens zu äußern, die
eigene Meinung zu begründen und zu vertreten und andere Meinungen zu
respektieren. Seit dem Schuljahr 2019/20 ist Politische Bildung ein
eigenständiges Fach. Die AG Politik freut sich zudem auf politisch Interessierte.
„Was ist ein gutes Leben und wie kann man es führen?“ Um diese Frage zu
beantworten, setzen sich die SchülerInnen mit Problemen des Lebens
und Zusammenlebens auseinander. Die Besonderheit am Herder besteht in
der engen Kooperation mit dem Fach Religion, die sich u. a. in einem
Unterricht darstellt, der durch das inhaltliche Zusammenwirken von
Ethik sowie evangelischer und katholischer Religion auszeichnet.

Zwischen den Fächern Geografie, Geschichte, Politische Bildung und Ethik bestehen fächerverbindende,
curriculare Bezüge. Diese sind in gemeinsamen Themenfeldern (z. B. Armut und Reichtum oder Bevölkerung und Migration) verankert und können je nach organisatorischen und schulspezifischen Voraussetzungen in kollegialer Abstimmung realisiert werden, wobei auch Exkursionen zum festen Bestandteil des Unterrichts gehören. Alle gesellschaftswissenschaftlichen Fächer haben einen hohen Anteil
an den MSA-Präsentationsprüfungen. Seit dem Schuljahr 2020/2021 wurde das Wahlpflichtfach Gesellschaftswissenschaften für die 9. Klassen neu in den Kanon aufgenommen. Es verbindet unter einem Leitthema die Fächer Geschichte, Politische Bildung, Philosophie und Geografie. In der 10. Klasse können die Fächer Geografie und Geschichte zusätzlich auch als Wahlpflichtfach belegt werden. Die Umwelt-AG der Schule nimmt diese Fächerverbindung auf – die SchülerInnen ergreifen hier direkte Handlungsmöglichkeiten
innerhalb der Schule sowie im näheren Umfeld. 

Gesellschaftswissenschaften in der Oberstufe (11. und 12. Klasse)

In der gymnasialen Oberstufe erfreuen sich die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer einer beständigen Beliebtheit. So können Geografie und Geschichte sowohl in Leistungs- als auch in Grundkursen belegt werden, Politikwissenschaft und Philosophie jeweils als Grundkurs. Zur Vorbereitung auf das Abitur erfolgt eine intensive Auseinandersetzung mit historischen, gegenwärtigen, sozialen, politischen, ökonomischen und ökologischen Themenfeldern unserer Zeit. Vielfach werden am Ende der 11. Klasse einige dieser Themen im Rahmen abwechslungsreicher Kursfahrten gefestigt und vertieft. So waren in den vergangenen Jahren unter anderem Dresden, London, Madrid, Marseille, Thüringen, Warschau und Wien das Ziel dieser Fahrten.

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