Willkommenauf der Website des Herder-Gymnasiums Berlin

Herder-Gymnasium Berlin

Das Herder-Gymnasium ist eine Schule mit mathematischer und naturwissenschaftlicher Profi­lierung sowie neusprachlicher Ausbildung, die verschiedene individualisierte Bildungswege ermöglicht. Auf den hier folgenden Folien sind die Elemente unseres Leitbildes, welches zu unserer Orientierung dient, zusammengefasst.

Selber denken macht schlau!

Das Herder-Gymnasium steht für ein vielfältiges, dem Geist der Aufklärung verpflichtetes Bildungsangebot. Dies zeigt sich auch in der Profilierung in den Bereichen Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften und in den vielfältigen Wahlmöglichkeiten der Fremdsprachen.

Herausforderungen annehmen

Fundamentale Ziele unserer Bildungsarbeit sind eine umfassende Allgemeinbildung und die Studierfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Wir bieten Unterricht auf hohem fachlichen Niveau an, welcher insbesondere vielfältige und komplexe Lösungsstrategien fördert und würdigt – eigenverantwortlich, praktisch und anschaulich orientiert.

Gelebte Mitbestimmung und Mitgestaltung

Wir leben gemeinsam Zuverlässigkeit, Respekt und Toleranz. Im schulischen Zusammenleben unterstützen und fördern wir solidarisches und verantwortungsbewusstes Handeln sowie den demokratischen Diskurs. Mitbestimmung und Mitgestaltung zeigen sich sowohl im Unterricht als auch in der jahrgangsübergreifenden schulischen Gremien- und Teamarbeit, die die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Lernenden entwickeln soll. Wir fördern die Zusammenarbeit von Lehrenden, Lernenden und Eltern.

Kreatives Denken – selbstständiges Handeln

Wir schaffen gemeinsam eine konzentrierte und lernfreundliche Arbeitsatmosphäre, die individuelle Entwicklung, strukturiertes Denken und selbstständiges Handeln sowie Freiräume für Kreatives fördert. Voraussetzungen dafür sind die Fähigkeiten, konstruktive Kritik zu üben und anzunehmen – beides unterstützen wir.

Letzte Neuigkeiten

von Felix Broman

Herder-Expertise 2: Berliner Mauer-Radweg

Nach dem erfolgreichem Start der Vortragsreihe des Fördervereins geht es gleich Anfang September weiter mit der Würdigung eines Jubiläums und dem Zusammentreffen mit einem weiteren interessanten Vortragenden. Am 13. August wiederholte sich zum 60sten Mal die Teilung Berlins. Im Jahr 1961 wurde in Berlin eine Mauer errichtet und sollte über Jahrzehnte hinweg eine Stadt und ihre Bewohner trennen - die Berliner Mauer galt als Sinnbild für die Trennung in zwei deutsche Staaten. Was über Nacht geschah, sollte auch über Nacht wieder fallen. Am 9. November 1989 wurde das Ende des unrechtmäßig errichteten Bauwerkes besiegelt. Die Jahrzehnte der Trennung sollten niemals vergessen werden; nicht zuletzt wegen der traurigen Bilanz von 128 Toten, die in den 38 Jahren an der Berliner Mauer zu beklagen waren.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit Michael Cramer den Initiator des Berliner Mauer-Radweges für den Vortrag gewinnen konnten. Der Vortrag wird die Geschichte einzelner Schicksale wiedergeben, die Möglichkeiten der Erinnerungskultur diskutieren und – damit einhergehend – die Entstehungsgeschichte des Berliner Mauer-Radweges nacherzählen. Gleichzeitig wird der Vortrag aber auch zeigen, wie durch Engagement und Initiative eine langfristig angelegte europäische Idee geboren werden kann.

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von Karan Sharma

Herder-Volunteers beim Halbmarathon 2021

Nach über einjähriger Corona-Zwangspause fiel am Sonntag, den 22.08.2021, endlich wieder der Startschuss für ein großes Berliner Lauf-Event.

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von Felix Broman

Geschichte: AG „Feldpostbriefe“

Als am 1. September 1939 der von Hitler-Deutschland initiierte 2. Weltkrieg ausbrach, mussten in dessen Verlauf auch bald viele Berliner an die Front. In einem Charlottenburger Sportverein entdeckte ein Schüler unserer Schule Ende 2020 zwei Aktenordner mit zahlreichen Postkarten und Briefen, die von Mitgliedern des Sportvereins im Zeitraum von 1940-43 an diesen gesendet wurden. Offenbar hatte der Verein ein ausgeklügeltes System, Kontakt zu den Vereinskameraden an der Front zu halten.

Die Soldaten berichten darin von ihren täglichen Erlebnissen im Krieg, die für uns heute oft unvorstellbar sind. Sie erzählen auch, oft zwischen den Zeilen, von ihren Einstellungen zur Politik und zur Fremde, die sie als Soldaten erobern sollen. Sie schildern ihre Hoffnungen, dem gelebten Ausnahmezustand möglichst schnell zu entkommen und wieder in Berlin im Verein Sport zu machen.

Wie lebt man in einem System, welches aus heutiger Sicht menschenverachtender nicht sein kann? Was bedeutet es für einen Menschen in den Krieg ziehen zu müssen - oder ziehen zu wollen - und für Ideale bis zum Tod zu kämpfen, die uns heute fremd sind? Welchen derzeitigen Forschungsstand gibt es zum Thema „Feldpostbriefe im 2. Weltkrieg“? Und wie gehen wir selbst aus heutiger Sicht mit diesen Informationen um?

Diesen und vielen mehr Fragen gehen wir in unserer AG „Feldpostbriefe“ nach.

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